Durch die "Randlage"
Schottlands in Europa und der Tatsache dass es von drei Seiten
vom Meer umgeben ist, bewirkt dass das Wetter äußerst
abwechslungsreich ist. Da Schottland fernab von den dicht besiedelten
Zentren und Industriegebieten Großbritanniens und des
europäischen Festlandes liegt, ist die Luft sehr sauber
und die Sicht oft ausgezeichnet. Im Mai und Juni ist die Zahl
der täglichen Sonnenstunden am höchsten und im Dezember
am niedrigsten. Durch die nördliche Lage Schottlands sind
die Tage im Winter kurz, aber dafür sind die Sommertage
lang und der Übergang zur Nacht erfolgt mit einer ausgedehnten
Dämmerung. Z.B. wird es im Mittsommer in Lerwick (Shettland)
gar nicht richtig dunkel und hat im Verglich zu London ca. 4
Stunden mehr Tageslicht.
Daß es in ganz Schottland ständig viel regnet ist
ein weit verbreiteter Irrtum. An der Ostküste ist es eher
kühl und trocken und an der Westküste mild und feucht.
Die kältesten Monate des Jahres sind Januar und Februar.
Die durchschnittlich wärmsten Monate sind Juli und August.
Die Temperatur im Sommer beträgt durchschnittlich
15-22 Grad.